Die digitale Souveränität Deutschlands rückt zunehmend in den Mittelpunkt politischer und wirtschaftlicher Diskussionen. Ein bedeutendes Signal setzt nun das Gütesiegel „Software Made in Germany“, das vom Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vergeben wird.
Aktuell übernimmt das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) offiziell die Schirmherrschaft für dieses etablierte Qualitätslabel – ein klarer Schritt zur Stärkung der deutschen Digitalwirtschaft.
Was bedeutet „Software Made in Germany“?
Das Gütesiegel „Software Made in Germany“ steht seit über zehn Jahren für:
Mit mehr als 700 ausgezeichneten Softwareprodukten dokumentiert das Siegel die Leistungsfähigkeit deutscher IT-Unternehmen – insbesondere des IT-Mittelstands. Auch unser KOKE Content-Management-System KMS trägt das renommierte Gütesiegel des Bundesverandes IT-Mittelstan e.V. (BITMi).
Bildunterschrift: BITMi-Vizepräsident Martin Hubschneider, Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger und BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün (vlnr.) bei der Übergabe der Schirmherrschaft (© BMDS)
BMDS übernimmt Schirmherrschaft – Warum das wichtig ist
Die Übernahme der Schirmherrschaft durch das BMDS ist mehr als ein symbolischer Akt.
Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger betont:
„Die Initiative ‚Software Made in Germany‘ unterstützt das Ziel des BMDS, die digitale Souveränität Deutschlands voranzutreiben. Das Label macht die Herkunft von Softwareprodukten auf den ersten Blick transparent und stärkt die heimische Digitalindustrie.“
Diese Partnerschaft unterstreicht die strategische Bedeutung des IT-Mittelstands für:
IT-Mittelstand als Motor der digitalen Transformation
Laut BITMi-Vizepräsident Martin Hubschneider zeigt das Gütesiegel eindrucksvoll:
„Mit innovativen Lösungen ‚Made in Germany‘ kann der IT-Mittelstand zu einem echten Motor für digitale Transformation und Wirtschaftswachstum werden.“
Der IT-Mittelstand zeichnet sich durch:
Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten wird deutlich, wie essenziell die gezielte Förderung heimischer Softwarehersteller ist. Auch BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün hebt hervor, dass deutsche Softwareunternehmen der Schlüssel zur digitalen Souveränität sind.
Erweiterung auf europäische Ebene
Neben„Software Made in Germany“ existieren inzwischen weitere Gütesiegel:
Diese Erweiterungen stärken die europäische Perspektive und fördern eine eigenständige digitale Infrastruktur innerhalb der EU.
Warum das Gütesiegel für Unternehmen entscheidend ist
Für Unternehmen, Behörden und Organisationen bietet das Siegel klare Vorteile:
Bedeutung für die Zukunft der deutschen Digitalwirtschaft
Die politische Unterstützung durch das BMDS markiert einen wichtigen Meilenstein. Sie zeigt:
Mit über 700 zertifizierten Produkten ist „Software Made in Germany“ längst kein Nischenlabel mehr –sondern ein anerkanntes Qualitätsversprechen.
FAQ zum Gütesiegel „Software Made in Germany“
Was sind die Kriterien für das Siegel?
Unternehmen müssen unter anderem ihren Hauptsitz in Deutschland haben, qualifizierten Support bieten und ihre Software überwiegend in Deutschland entwickeln.
Wer vergibt das Gütesiegel?
Das Siegel wird vom Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vergeben.
Welche Rolle spielt das BMDS?
Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung übernimmt die Schirmherrschaft und unterstützt die Initiative politisch.
Gibt es eine europäische Version?
Ja, mit „Software Made in Europe“ und „Software Hosted in Europe“ wurden entsprechende Erweiterungen eingeführt.
Fazit
Das Gütesiegel„Software Made in Germany“ steht heute mehr denn je für Qualität, Innovationskraft und digitale Souveränität. Die Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung unterstreicht die strategische Bedeutung der heimischen Digitalwirtschaft.
In einer zunehmend globalisierten und geopolitisch komplexen Welt ist die Förderung deutscher Softwarehersteller nicht nur wirtschaftlich sinnvoll – sondern sicherheitspolitisch notwendig.